Dieses Jahr werde ich auch am Wettbewerb teilnehmen. Es handelt sich dabei um eine Erweiterung für Uig. Diese soll auch bei mir Zuhause in meinem Eisenbahnzimmer einsetzbar sein. Daher ist eine Verlängerung nicht möglich. Daher wird die Erweiterung für Uig am mittleren Modul zur Raummitte angebaut werden. Auf der Erweiterung wird es einige Abstellgleise, ein Lokschuppen, sowie einen Gleisanschluß für einen Bootsbauer geben. Um das ganze universeller einsetzen zu können wird sie am unteren Ende auch mit Streckenmodulen verbindbar sein. Die Größe wird 1,00x040m sein. Hier nun der Gleisplan.
Hallo Markus, das ist ein sehr schönes Projekt. Ich bin gespannt, wie es sich später zusammen mit den ganzen anderen Modulen auf einem Treffen machen wird.
Eine Frage: Wird die Kaimauer im existierenden Uig-Bereich abgebaut? Auf deinem geplanten Modul ist das Wasser rechts, aber wenn die Kaimauer bleibt, dann müsste das Wasser doch links sein, oder?
danke für Deine Antwort. Die bisherige Kaimauer bleibt bestehen. Uig Addition liegt angenommenerweise auf einer Landzunge. D.h. im Einsatz in meinem Zimmer wird dieses Modul sozusagen vom Meer umspült. Ggf. wird es noch ein kleines Abschlußsegment geben auf dem dies angedeutet ist. Bei einem Modultreffen kann dies auch so sein, oder aber es kann auch als Fortführunge für eine Güterstrecke dienen. Hier mal ein Bild wie z.Z. die Stelle aussieht an der das Modul angeschlossen werden soll. In dem umkreisten Areal würde das Modul anschließen.
Leider wird es in diesem Jahr mit der angedachten Erweiterung von Uig nichts, da 1. meine Mobazeit einwenig reduziert hat, und 2. z.Z. auch nicht so die Muse für so ein Projekt vorhanden ist. Aber ich werde dennoch mit einem Beitrag am Wettbewerb teilnehmen. Dieser wird aber recht überschaubar bleiben.
So heute habe ich nun mit meinem Wettbewerbsprojekt begonnen. Auslöser war eine Sendung die ich vor einiger Zeit von Jochen bekommen hatte, darin befand sich u.a. eine Vollmer Fachwerk Brücke. Diese sollte mich nicht mehr in Ruhe lassen. Da wir ja nun schon einige Flußquerungen als Module in N haben, kam mir der Gedanke warum nicht die Überquerung einer zweigleisigen Strecke darzustellen. Und das mach ich nun. So nun ein paar Basics. Das Modul weißt einen Winkel von 40 Grad auf, der Radius der eingleisigen Strecke außerhalb der Brücke beträgt 70cm, auf der Brücke ist das Gleis gerade. Die zweigleisige Strecke wird einen Gleismittenabstand von 25mm bekommen, damit entspricht dies der N-RE Empfehlung sowie den britischen Modellbahn Normen, die für N einen Mindestgleismittenabstand von 23mm + 2mm für in Kurven empfehlen. Die Höhendifferenz zwischen der Eingleisigen und zweigleisigen Strecke beträgt 35mm. Das Modul wird so augelegt sein, das es sowohl als eingleisiges als auch als zweigleisiges Modul nutzbar ist. Evtl. wäre es mit anderen Modulen/Segmenten so gar als Bestandteil einer Junction denkbar, bei dem es eine Verbindung von der die Hauptbahn querenden Branchline gibt. Hier nun die ersten Bilder.
Hallo Markus, gute Idee und vor allem vielseitiger einsetzbar als dein ursprüngliches Vorhaben. Die Landschaftsgestaltung wirst du bestimmt so machen wie auf dem letzten Bogenmodul, und die war ja vom allerfeinsten.
Sind denn irgendwelche Gebäude oder andere Baulichkeiten auf dem eingleisig/zweigleisig-Kreuzungsmodul vorgesehen? Mir fällt im Moment nichts ein, was als Blickfang gehen würde, aber eventuell hat ja jemand anderes eine Idee.
Tolle Idee Markus, das este zweigleisige Streckenmodul. Bräuchte man da noch Module die die zweigleisige Strecke nach oben bringen, damit sie wieder auf der Normhöhe von der eingleisigen Strecke ist? Oder wird die eingleisige Strecke zur Brücke ansteigen? Wir haben in der Norm gar nichts über Steigungen stehen, denke ich. Gäbe es noch die Möglichkeit die Brücke etwas außerhalb der Mitte zu platzieren, so das eine 1/3 + 2/3 Verhältnis entsteht, Goldener Schnitt usw.?
Danke für die Rückmeldungen. Habe mir überlegt, die eingleisige Strecke vor und nach der Brücke an- und absteigen zu lassen. Aber darüber können wir uns ja im September mal genauer darüber unterhalten.
Mir gefällt die Verbindung von ein- und zweigleisigem Modul ebenfalls sehr gut. Mir ist vorhin eine Gestaltungsidee gekommen, die ich mal in den Anhang gestellt habe. Es könnte sich um eine stillgelegte Verbindung zwischen der ein- und der zweigleisigen Strecke handeln, die auch die Symmetrie des Modul vielleicht optisch etwas auflockert. Demnächst kommt ja die derelict signal box von Farish/Scenecraft, vielleicht passt die ins Umfeld.
danke für die Skizze, daran hatte ich überhaupt nicht gedacht, aber wir hatten ja im Januar als wir Raum Glasgow und Edinburgh unterwegs waren, ja einige solche Beispiele gesehen gehabt. Werde das in meinen weiteren Gestaltungsideen berücksichtigen.
So heute ist es einwenig weitergegangen. Habe die Trassenbretter für die Branch fertig gestellt und montiert. Auch habe ich dabei gleich den Vorschlag von Matthias bezüglich der stillgelegten Strecek umgesetzt. Auf den Bildern 3 und 4 habe ich den gedachten Verlauf mal mit einem Stück Atlas Flexgleis dargestellt.
Markus, dein Thema für das Modul gefällt mir - ich finde auch gut, dass du die Idee mit der stillgelegten Strecke im Vordergrund umsetzt. Das Motiv ist so richtig britisch - abzweigende Trassen wo vielleicht schon die Gleise entfernt wurden, aber das Schotterbett noch sichtbar ist, zum Teil überwuchert von Vegetation - findet man nahezu überall auf der Insel, meist in der Nähe von größeren Städten. Solche Situationen kann man auch gut in (Schräg-) Luftbildern erkennen, in dem Buch "England from the Air" ist mir das aufgefallen. Bin schon auf die weitere Bautätigkeit gespannt .
Hallo Markus, rasante Umsetzung der Idee, wie sollen denn da andere brilliante Einfälle noch zum Zuge kommen?
Wie Phil habe ich nicht nur an das gedacht, was in Schottland so aus dem Zugfenster heraus zu sehen war, sondern an eine Menge Bildmaterial aus einschlägigen Bänden. Je nach Dauer der Stilllegung können die Motive stark unterschiedlich aussehen, von nach vorhandenen Gleisen, über die aber schon ein Fencing gezogen ist, bis hin zu Landschaftsformen, die eher eisenbahnarchäologische Spuren aufweisen. Da bin ich mal gespannt.
Coole Idee mit dem archäologischen Abzweig. Nur der Radius vom Abzweig wirkt auf mich in den Bildern eher wie Setrack R1. Schaun'merma, was noch kommt. Bin auf jeden Fall gespannt.