statt Gips würde ich elastischen Feuchtraum Fließenkleber empfehlen. Mit dem Gips ist das Problem, das er keine Richtige Verbindung mit Holz eingeht und außerdem nicht elastisch ist, was gerade bei transportablen Anlagen/Modulen nicht so gut ist. Desweiteren grade beim Holz nicht unbedingt die billigste Lösung verwenden. Zumindest wenn es transportabel ist. Bei meinen Modulen verwende ich gelaserte Profile von Eisenbahn Modulbau, ansonsten habe ich Tischlerplatten verwendet.
Hast du schon einmal daran gedacht die Tram komplett abzureißen und auf deinen fertigen Segmentkästen nocheinmal neu zu bauen, vielleicht eine Enstation mit gegenüberliegendem fiddle yard? Du bist doch eh nicht zufrieden mit deinem Werk, hast aber zwei schöne vom Schreiner gebaute Segmentkästen.Die Häuser kannst du ja auch wieder verwenden. Dann wäre nicht viel verloren und du würdest dich nicht wieder übernehmen. Ich weiß, fällt schwer mit dem Schaber an deinen mühevoll aufgebrachten Gips zu gehen aber manchmal ist es besser irgendwann einen Schluss Strich zu ziehen und neu anzufangen! Auf der Fäche die dir zur Verfügung steht kann mann schon einiges bauen! Ob du es glaubst oder nicht, mit Gips/ Modellbauspachtel,etc. habe ich auch immer Stress! Du wohnst ja nicht weit weg von mir, wenn du wieder nicht klarkommst, pack dein Modul/ Segment in dein Auto und komm an einem Wochenende hier vorbei und wir lösen dein eventl. Problem. Mehr kann ich dir nicht anbieten!
Hallo Dennis, Du mußt Dein Straßenbahnprojekt nicht begraben, aber überdenke mal den Vorschlag meines Vorredners. Du kannst die Gleise ja drauflassen und baust die Straße dann aus Pappe. Bin gerade dabei das Areal meiner Distillery so zu machen, auch bei meinem Hafen von Lochdubh hab ich es so gemacht. Hab Dir mal ein paar Bilder gemacht.
Pappe klappt hier nicht, die Strab ist so tief (von Drehgestellrahmen auf die Schienenoberkante sind es etwa 1mm) und dann das zwischen den Schienen, bei geraden gleisen ist das ja kein Problem, aber ich habe ein paar kleine Kurven drinn!
... ich lass erstmal das alte, und mache es so fertig!
Dennis, auch zwischen den Gleisen und Kurven geht mit Pappe, habe ca. 0,8mm starke Pappe verwendet. Bei Lochdubh hatte ich mir zunächst aus Papier Schablonen zugeschnitten anhand derer ich die Pappe zugeschnitten hatte.
Bei der richtigen Pappe sieht man das nicht. Du klebst die Pappe auf, etwas härtenden Kleber auf die Strinseiten und wenn alles durchgetrocknet ist, schleifst du es einfach an, so das kein Übergang zu sehen ist.
Bei uns in BS gibt es einen Basteladen, der nennt sich idee, dort bekommt man günstig Finnpappe. Ich hatte für einen Bogen von ca 1x1,5 Metern 5 Euro bezahlt. Da brauchst du auch nicht so doll stückeln.
Probier es doch einfach mal aus. Welche Stärken du brauchst hängt von deinem verwendeten Gleis ab.
Ich würde einen Messchieber anraten, damit kannst du alles ganz genau ausmessen. Gab es jetzt bei Lidl für 9,99 Euro (siehe 1zu160).
Prober doch es doch einfach einmal aus. Nimm dir ein Brett, klebe ein Gleis auf und probiere dann die Pappe aufzubauen. Ich würde zwei Lagen verwenden. Die erste Lage so hoch wie die Schwellen sind, und darauf dann eine Schicht, die bis zur Gleisoberkannte geht. In den Weichen kann ich dir leider keine Tipps geben.
Nur soviel: Wenn du kurven passgenau auschneiden möchtest: Pinsel die Lauffläche der Schiene mit Stempelfarbe ein und drücke diese dann auf die Pappe und schneide entlang dieser Linie aus.
Finnpappe lässt sich wirklich super bearbeiten. Schleifen, bohren, ... allerdings solltest du mal mit der Farbkonsistenz experimentieren, weil die Pappe leicht quillt.
bezüglich Pappeeinbau bei Weichen kann ich Dir leider nicht helfen, da ich die Weiche ausgespart hatte. Ich habe bei Lochdubh als Untergrund Verpackaungspappe verwendet, die ich von einer Bekannten erhalten hatte. (Hab davon noch einiges rumliegen) Ganz obendrauf habe ich dann von Metcalfe eine Teerimitation verwendet. Bei den schottischen Modulen, habe ich teilweise nur die Verpackungspappe verwendet, es sind da schon Stöße zusehen, werde da aber mal die von Kai vorgeschlagene Methode ausprobieren.
Dies ist eigentlich keine "antwort" sondern eine . . . . Habe diese ganze thread gelesen, und weil es heisst "mainline" projekt, bin ich etwas verwirrt. Wenn ich richtig interpretiere, geht es hier um eine Strassenbahn trasse in eine stadt-teil und nicht um eine Eisenbahn "mainline", oder ?????? Das ist die erste punkt. Die zweite ist, Dennis, du sagst es soll eine eingleisige strecke und aud modular basis entstehen. Bin ich richtig ??? Wenn ich klare antwort auf diese punkte kann ich VIELLEICHT ein paar vorschlage machen, - aber nur VIELLEICHT.
Modul 2 ist bis auf ein paar Hartnäckige Gipsrückstände komplett befreit! Es war wie in einer Ölschiefergrube, alles splitterte, und die unterste schicht war sehr Hartnäckig, hauptsächlich im mittleren Bereich! Auch die Schienen habe ich wieder heruntergemacht (alle Weichen haben es überlebt, nur einige normale Schienen sind etwas verbogen )
... irgendwie vergeht einem auch die Lust auf das ganze Straßenbahnlayout ...
auch mir ist bei verschiedenen Modellbauprojekten irgendwann aus dem ein oder anderen Grund mal die Lust vergangen. Ich habe dann immer eine mehr oder weniger lange Pause eingelegt und mich mit was anderem beschäftigt, so bin ich u.A. auch zur Englischen Bahn gekommen. Warum stellst du die Straßenbahn nicht für eine Zeit zur Seite und fängst was anderes an. Vielleicht ein einzelnes kleines Modul oder Betriebsdiorama oder die Schuhkartonbahn. Da kannst du üben, die Kosten sind gering und du lernst dazu.Der Aufwand ist nicht groß und das Ziel nicht weit. Wenn du dann irgendwann wieder an die Tram gehst, geht dir alles viel leichter von der Hand!