Nächster Termin der TRIX EXPRESS Freunde Berlin (Infos unter www.trixstadt.de): - Samstag 28.10. und Sonntag 29.10.2017: Internationale Historische Modellbahnausstellung Berlin 2017
in der Bucht tauchen regelmäßig Home / Stop Signals auf, bei denen die Farben auf den Signalflügeln vertauscht sind: - Signalflügelfläche weiß / roter Balken.
Hat dies einen realen Hintergrund? Welchen Sinn hatte dies?
Etwas ähnliches gab es auch in Deutschland: es gab Signalflügel mit roter Fläche und weißem Rand, die vor dunklen Hintergründen verwendet wurden.
Viele Grüße, Dieter
Viele Grüße aus Berlin, Dieter
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Hallo, wie schon Richtig erkannt. Sind wohl nicht die Seilzüge der Signale der limitierende Faktor gewesen, sondern die die Stangenantriebe der Weichen. Hat eigendlich mal jemand was glaubhaftes gefunden warum man die Weichen nicht auch noch auf Seilzüge umgestellt hat? In Deutschland hat das doch sehr gut funktioniert. Ich erinnere mich noch an früher wo ich noch bei meinen Eltern gelebt habe, dort konnte man die Seilzüge neben der Bahn sehen mit samt den dazu gehörigen Spannwerken. Ich vermute hier das es wohl der kronische Geldmangel der englischen Eisenbahn war. Denn wer den Artikel in der Steam Days über Doncaster Works gelesen hat konnte dort lesen, das das Fahren der Eisenbahn auf Verschleiß und die Aufgabe Granaten während des 1. Weltkrieges zu drehen, dazu führte das es bis zum Grouping 1923 ein Rückstau von Reperaturbedürftigen Lokomotiven gab. Dieser konnte in den gut 5 Jahren , von der GNR nie abgearbeitet werden. Wie gesagt wäre eine Erklärung. Auch könnte eine Rolle gespielt haben, das es wohl eine Vorschrift gab, das auf Hauptbahnen wohl spitz zu befahrende Weichen von einer Signalbox einsehbar sein mußten. das bedeutet ja im Klartext das der Abstand der Signalboxen auch durch diese Praxis geringer wäre. Also könnte der Abstand der Signalboxen auch durch Vorschriften dichter sein als in Deutschland was bedeuten würde, das ich bei den Stangenantrieben bleiben könnte da ich ja aus diesen Grund keine weiten Stellwege hätte. Wie gesagt sind zwei Vermutungen.
Stefan
PS solltet Ihr Trixstadt um den Sammelbereicht british Minitrix erweitern wollen würde ich mich genr anbieten den Bereich zu pflegen
nach einer urlaubsbedingten Pause greife ich das Thema wieder auf.
Zwei Dinge sind bereits im TRIXSTADT-Bericht nachgetragen:
- Der maximale Stellabstand für seilzugbediente Signale betrug 1.200 Yards, für stangenbediente Weichen 350 Yards.
- In Ausnahmefällen wurden Power Points verwendet, um ggf. eine Signalbox einzusparen. Das waren aber tatsächlich Ausnahmen, da die Weichenantriebe noch sehr teuer waren und nur an wenigen Stellen der freien Strecke Strom verfügbar war.
Über das Thema Britisches Minitrix können wir gerne nachdenken. Wir haben da eine Rubrik Anlagen und Projekte, da würde das gut passen.
Viele Grüße
Dieter
Viele Grüße aus Berlin, Dieter
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jetzt bin ich wieder mal verwirrt. Und die Suche im Web hat das noch verstärkt .
Sehen "home-" und "starter-signals" gleich aus ? Beide 3-aspect signalling ? Oder ist das "starter" signal nur ein 2-pect signal ? Über eventuelle Unterschiede lässt sich niemand im Web aus - oder ich habe es noch nicht gefunden.
Für eine Antwort bedanke ich mich schon mal -lich !
Hallo, Klaus! Habe gerade mal in meinen SR - Büchern geschaut. Da finde ich an Lichtsignalen an Bahnsteigen nur welche mit 3 oder 4 Lampen. Aber ich denke, diese haben auch eine Vorsignal - Bedeutung. Das heißt, es gibt rote, gelbe und grüne Lampen. Und das vierte ist entsprechend ein zweites Gelbes für die "High Speed Line", geht vielleicht geradeaus vom Bahnsteig aus direkt auf die Strecke, dann zum "running signal". Und bei den Formsignalen kann ich keinen Unterschied zwischen "platform startern" und den "home signals" erkennen. Auch hier waren eindeutig Vorsignale zu erkennen.
Hallo Jochen, danke für die Infos. Ich gehe wohl auch von 3-aspects aus. Mir geht es hier nur um die Signale bei "Thistle Castle Halt" in meiner Planung für "Wiltshire County". In "Marlow"-Station sind Semaphore Signale mit 2-aspect distant signals (Vorsignal-Lampen) vorgesehen. Siehe anhegängtes Bild... Auch ich habe nirgends einen Unterschied zwischen "Home-" und "Starter Signal" gefunden. Danke nochmals für Deine Mühe.
edit: Bild einer kleinen Sammlung von den (für mich) wichtigsten Signalformen und -bildern.
evtl. mal in Kiel in der Bahnhofsbuchhandlung schaun, in Hamburg gibt es den Railway Modeller und das Hornby Magazin in der dortigen Bahnhofsbuchhandlung.
leider hatte ich in den letzten Wochen wenig Zeit, um hier zu antworten. Unser Beitrag auf TRIXSTADT hatte sich auf die Formsignale beschränkt.
Die Frage von dixie bezog sich auf Lichtsignale? Oder allgemeiner?
Hat denn jemand den Railway Modeller Oct 2010 hier im Raum Berlin? Oder könnte den mal jemand auf den Scanner ....
Danke und Gruß, Dieter
Viele Grüße aus Berlin, Dieter
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daran wäre ich auch hochgradig interessiert. Da ich Mittwoch ins Krankenhaus muss (Herzprobleme nach Herzinfarkt), komme ich nicht dazu, das Heft zu kaufen.
Hier in diesem Video wird eine gute Demonstration des Ablaufes in einem Signalabschnitt gegeben, einschließlich der Kllngelzeichen auf dem Stellwerk und Bedeutung der Lampen an der Lok:
Es ist die Lehranlage der Lancashire & Yorkshire Railway School of Signalling aus dem Jahr 1912. Die Lehranlage befindet sich im Nationalen Eisenbahnmuseum in York. Die Beschreibung ist in gut verständlicher englischer Sprache, aber man kann bei youtube in vielen Videos die automatische Übersetzung der Untertitel nach deutsch aktivieren:
1- Untertitel aktivieren (roter Balken sollte darunter sein) 2- Einstellungen anklicken 3- Sprachauswahl anklicken 4- aus dem Menü "deutsch" auswählen
Aufgrund einer Anfrage möchte ich etwas über das Token-Sytem wiedergeben. Auf der allseits bekannten "Goods and not so goods" Webseite gibt es einen Überblick für das Token System: https://igg.org.uk/rail/3-sigs/comscont.htm
(nach unten gehen bis zu "Single line working")
Ich habe den Abschnitt mal durch den automatischen deepl-Übersetzer geschoben. Achtung, viel Text!
Beste Grüsse, Torsten
Zitat: "... Eingleisige Strecken, auf denen Züge in beide Richtungen auf demselben Gleis fuhren, stellten zusätzliche Probleme dar. Eine einfache Lösung bestand darin, zu jeder Zeit nur eine einzige Lokomotive auf der Einbahnstrecke fahren zu lassen, was in vielen Fällen kein Problem darstellte, da Einbahnstrecken in der Regel auf abgelegene Gebiete mit geringem Verkehrsaufkommen beschränkt waren.
Wenn mehr als eine Lokomotive auf einer Strecke verkehrte, bestand die erste Lösung darin, einen Bahnangestellten zu beauftragen, die Züge zu begleiten, und nur wenn er an Bord war, durfte der Zug weiterfahren. Jemand erkannte, dass der Mann nicht erforderlich war, solange sein Amtsabzeichen verwendet wurde, und 1853 führte die LNWR ein System mit einem Stab oder einer Stabkappe ein, die dem Lokführer beim Einfahren in den Streckenabschnitt übergeben wurde. Nur ein Lokführer, der im Besitz des Stabes war, durfte weiterfahren.
Dieses System hatte natürlich seine Komplikationen: Sobald ein Zug in eine Richtung abgefahren war, musste der Signalwärter warten, bis ein anderer Zug die Markierung zurückbrachte, bevor er weitere Züge passieren lassen konnte. Dies war oft kein Problem, da auf vielen Nebenstrecken selten mehr als ein Zug gleichzeitig unterwegs war.
Mit der Entwicklung der elektrischen Kommunikation und Signaltechnik wurde das Stabsystem um einen elektrischen Verriegelungsmechanismus erweitert, für den der „Stab” als Schlüssel diente. Im Laufe der Zeit wurde eine Reihe alternativer Geräte mit kleineren „Schlüsseln”, „Tafeln” oder „Token” entwickelt. Diese waren nicht so leicht auszutauschen, daher wurden sie in einer robusten Ledertasche mit einem 18-Zoll-Durchmesser-Reifen untergebracht, damit die Signalwärter oder Zugbegleiter sie beim Vorbeifahren leichter mit dem Arm auffangen konnten.
Das 1878 von Edward Tyler erfundene elektrische Tokensystem revolutionierte die Einstrangsignalisierung. Die Grundidee bestand darin, über eine Reihe von Token zu verfügen, die manchmal auch als „Tabletten” bezeichnet wurden und in Empfänger in den Stellwerken an beiden Enden eines Abschnitts passten. Nur wenn alle Token an ihrem Platz waren, war der Stromkreis geschlossen und die Signale wurden freigegeben, aber sie konnten in beliebiger Reihenfolge zwischen den Stellwerken aufgeteilt werden. Auf diese Weise konnten, sobald sich ein Zug mit einem Token in dem Abschnitt befand, weder die Signale an beiden Enden des Abschnitts noch die Blocksignalinstrumente verändert werden. Der Token wurde dem Lokführer ausgehändigt, damit dieser wusste, dass er durch die Signale geschützt war, und er gab ihn am nächsten Stellwerk ab. Der Stellwerkswärter im zweiten Stellwerk steckte den Token in einen Schlitz, wo er einen Stromkreis schloss und die Signale für diesen Abschnitt in beiden Stellwerken freigab. In einigen Systemen diente der Token auch als Schlüssel zum Entriegeln von Zwischenweichen auf der Strecke, hauptsächlich für Abstellgleise und Ähnliches.
Die älteren, etwa zwei Fuß langen Token vom Typ „Staff“ blieben auf den Strecken, auf denen sie installiert worden waren, weiterhin in Gebrauch, während spätere Systeme kleinere Token bevorzugten. Wo der ältere Typ „Staff“ von Hand ausgetauscht wurde, war der Token vom Typ „Staff“ oft nicht mit einem Fangring ausgestattet. Um die Arbeit zu erleichtern, wurde manchmal ein einfacher Ständer neben den Gleisen aufgestellt, an dem der Signalwärter die Token austauschen konnte. Alternativ wurde eine Plattform gebaut, die von den Stufen bis zum Stellwerk reichte. Diese Ständer waren mit einer Lampe (Öl, Gas oder Strom) ausgestattet und stellen die einfachste Option für den Modellbau dar, wenn Ihr gewählter Prototyp dies zulässt.
Wo es für den Signalwärter schwierig war, die Token mit dem Lokführer auszutauschen, wurden verschiedene Arten von „Token-Austauschvorrichtungen” bereitgestellt. Die Token wurden an einem Pfosten neben dem Gleis angebracht, wobei die Armschlaufe in Richtung Gleis geneigt war (für diesen Zweck wurden auch die älteren „Stab”- oder „Stab”-Token mit einer Schlaufe von 18 Zoll Durchmesser ausgestattet). Der Lokführer oder Heizer streckte den Arm aus und griff nach der Schlaufe, wenn der Zug vorbeifuhr. Zum Abgeben der Tablette gab es einen entsprechenden Pfosten mit einem großen Haken und einer gepolsterten Platte oder einem großen quadratischen Netz dahinter, sodass das Zugpersonal die Schlaufe beim Vorbeifahren einfach auf den Haken werfen konnte. Dadurch wurde das Risiko vermieden, dass die Tablette wegsprang und unter die Räder des Zuges geriet, wodurch sie beschädigt worden wäre und nicht mehr funktioniert hätte. Um den Betrieb bei Nacht zu ermöglichen, waren sowohl der Token-Pfosten als auch der Fangpfosten entweder mit einer Halterung mit einer elektrischen Lampe am Pfosten selbst oder mit einem separaten Pfosten mit einer Öllampe ausgestattet, die von der Fahrtrichtung weg zeigte...."Zitat Ende.
Skizzen der Tablet Exchange Apperatus gibt es auch auf der oben verlinkten "Goods and not so goods"-Webseite.