Hallo zusammen, hoffe nicht, daß ich das schon gepostet habe Für alle, die wissen möchten, was auf die zukommt (auch Modellbahnbranche), die in und um China produzieren und damit Containerfracht benötigen. Bitte die Mitteilung von KM 1 (neuerdings auch mit Spur 0 aktiv und british Live Steam https://www.km-1.de/html/class_1400.html ) Bitte im Nachrichtenblock (blog ) 24.09.2021 lesen https://www.km-1.de/index.html
Frachtraten haben sich laut diverser Wirtschaftsmagazine, um das 7 fache erhöht und es ist kein Ende der Preisspirale zu erkennen.
Es klingt schlimmer als es wahrscheinlich ist für unser Hobby. Es kostet jetzt ca. 7t statt 1t ein Container nach Europa aus China zu verfrachten. Gut aber wenn der Container 7000 Loks beinhaltet dann kostet jede Lok 1€ statt 13c zu verfrachten.
Ist nicht schön aber ich denke es gibt größere Probleme wie Produktionskapazität in China. Ich glaube wir werden für viele schon angekündigte Modelle sehr lange warten müssen.
Hi Philip, 7000 Lokomotiven ? Wir sprechen hier von KM 1, bedeutet Spur 1, Spur 0 und neuerdings Live Steam Spur 1. Deine 7000 Lokomotiven pro Container, beziehen sich sicher auf 00 gauge. Das kann man schwer vergleichen, denke ich. Wenn jetzt der Strom in China weiter rationiert wird und in GB gleich große Versorger pleite gehen, kommen wirklich andere Probleme auf uns zu. Also sollte die Modellbahnware nicht geliefert werden, dann kann man wie früher, an der Modellbahn bauen und basteln Ich werde damit weitermachen, denn hier an der Nordsee kommt der Strom noch aus der Steckdose noch
Zitat von Knockando im Beitrag #3Hi Philip, 7000 Lokomotiven ? Wir sprechen hier von KM 1, bedeutet Spur 1, Spur 0 und neuerdings Live Steam Spur 1. Deine 7000 Lokomotiven pro Container, beziehen sich sicher auf 00 gauge.
Wenn ich für Spur 0 mal von Packungsgrößen von 60 cm X 10 cm X 15 cm ausgehe (passt das etwa?), dann passen in einen normalen Standard-20-Ft-Container (der hat 33 qm) 2200 Loks. Pro Lok wären es also 2.72 EUR mehr als bisher. So einfach ist die Rechnung aber nicht. Denn ein Grund für die Verteuerung ist der Umstieg vieler Kunden vom Schiff auf die Bahn. Ursache ist das Desaster im Suez-Kanal, der die Empfindlichkeit der Schiffsversorgung gezeigt hat. Viele Kunden - und da haben die Werke wenig Mitspracherecht, denn das entscheiden die chinesischen Regionsregierungen(!) - sind längerfristig auf die Bahn umgestiegen. Das bedeutet zwar einerseits eine Verteuerung um Faktor 6 zum Schiff, andererseits dauert es auch nur noch 15-20 Tage bis zur Ankunft der Lieferung in Westeuropa.
Hallo, es gibt einen Zug aus China nach Wilhelmshaven, zum Jade Weser Port. https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/b...10713-99-369143 Aber die Laufzeit ist das eine, aber ein Zug hat irgendwas mit 100ten Container (ist auch egal bei dem Vergleich) Ein Schiff von Maersk kann bis zu 29000 Container laden. Wer also einen Container im Zug haben möchte, kann nicht mehr mit günstigen Preisen rechnen, denke ich Komplexes Feld, am Ende der Preisspirale zahlt eigentlich immer der gleiche na ? jo der KUNDE Da das freiwillig geschieht, ist aus meiner Sicht alles gut
Nun aber wieder positiv und Modellbahn Plane gerade ein neues Gleissystem an meiner Spur 0 Bahn mit Hilfe des Heft 3 der 0 gauge guild (kann man über Torsten beziehen). Gleise habe ich genug
Für den europäischen Teil hat der Zug eine Kapazität von etwa 75 TEU (600 Meter Wagenzug auf dem polnischen und ostdeutschen Abschnitt). Allerdings fasst ein Zug bis Brest etwa 225 TEU. In Brest werden die Container von Breitspur auf Standardgauge umgeladen, spätestens in Malaszewicze. Einen sinnvollen Alternativgrenzübergang gibt es nicht, allenfalls für Umleitungen kommt mit einigem Aufwand der Weg über Braniewo in Betracht. Also ja, mit der Bahn kommen deutlich weniger Container an (die Infrastruktur zwischen Brest und Malaszewicze gibt etwa 60-70 Züge je Woche her, da der Abschnitt jeweils eingleisig Breit- und Normalspur ist). Ergibt also etwa 4875 TEU pro Woche, in vier Wochen (das Schiff braucht etwa 30 Tage) 19500 TEU ggü 30000 TEU beim einzelnen Schiff. Hinzu käme noch, dass nicht alle Fabriken in China direkt am Meer stehen, sondern auch hier noch Inlandstransport erforderlich ist. Und auch in Europa wollen nicht nur Hanseaten Amazon-Sendungen empfangen.
HP schickt seine Laptops, zumindest in der Vergangenheit, mit dem Zug der "neuen Seidenstrasse" nach Duisburg Hafen. Bedeutet, Ware die schnell verfügabr sein muß und in überschaubaren Mengen geliefert wird, kann man alternativ mit dem Zug befördern. https://www.handelsblatt.com/unternehmen...s01.example.org
Zitat von Yorkshire Lad im Beitrag #7Also ja, mit der Bahn kommen deutlich weniger Container an (die Infrastruktur zwischen Brest und Malaszewicze gibt etwa 60-70 Züge je Woche her, da der Abschnitt jeweils eingleisig Breit- und Normalspur ist). Ergibt also etwa 4875 TEU pro Woche, in vier Wochen (das Schiff braucht etwa 30 Tage) 19500 TEU ggü 30000 TEU beim einzelnen Schiff.
Das heißt, es gibt einen Engpass im Ausland, auch noch grenzüberschreitend und in zwei Ländern mit nicht den besten diplomatischen Beziehungen zu Deutschland, so dass man da kaum etwas machen kann? Wie realistisch siehst du eigentlich den Aufbau einer Südroute über den neuen Bosporustunnel, der ja inzwischen glaube ich in Betrieb ist?
Ach, und weißt du zufälligerweise, wie viele Containerschiffkapazität in TEU es zwischen China und Deutschland insgesamt gibt, so ungefähr die Größenordnung? Wenn die Bahn bereits bei zwei Drittel EINES Schiffes an ihrer Leistungsgrenze ist, dann ist sie quasi die schnelle, exquisite, trendige aber nicht so praxisrelevante Alternative, oder?
Ach so hatte ich vergessen Wenn der Strom ausfällt, weil in der Industrie gebraucht, oder kein Wind bei uns an der Nordsee Dann 22 Grad in der Wohnung, ohne Heizung und die Modellbahn als Stilleben Video ist genial, wie ich meine https://www.youtube.com/watch?v=N9vJiQNBPPE
Rechnen muss man für den Vergleich aber in Standardcontainern (TEU). Per Schff waren es 2019 laut der Quelle im Link 2,6 Mio TEU. Gehen wir von den 4875 TEU pro Woche aus, die per Bahn realistisch sind, dann wären das bei 52 Wochen 253.500 TEU. Ich habe aber einen Fehler in der Rechnung: Ich hatte nur die Ost-West-Richtung berücksichtigt. Diese Zahl müsste also verdoppelt werden, wenn man die reine Kapazität berechnen will. Bislang werden allerdings deutlich mehr beladene Container gen Europa befördert - zurück geht es oftmals leer. Das aber ist bei den Schiffen auch so, also wären für die Bahn 507.000 TEU für den Vergelich anzusetzen. Das bedeutet, dass etwa 1/6 der Container zwischen China und Europa per Bahn befördert werden. Oder eben 15.9%.
Ende der 2020er Jahre wird der Ausbau der Schienenstrecke abgeschlossen sein, dann wird es auch auf dem Weg mehr Kapazität und Stabilität geben.