Nach etlichen Überlegungen und Recherchen habe ich mich für den Aufbau eines Spur O , End to End Layouts entschieden .
Wie es so üblich ist braucht es einen Namen für das Projekt , das fiel mir nicht leicht , da es doch einige Dinge zu beachten gibt , damit man sich nicht zum Horst macht .
Ich habe mich für den Namen King´s Worthy entschieden .
Zu dieser Ortschaft habe ich ein persönliches Verhältnis , in 1984 war ich das allererste Mal in UK im Rahmen eines Schüleraustauschs und mein Tausch Partner hat in dieser Ortschaft gewohnt . Den GWR Bahnhof gibt es schon lange nicht mehr , er ist heute durch eine Schnellstraße überbaut . Es gibt auch nur wenige erhaltene Fotos vom Bhf. Der Ort liegt "vor den Toren" der Stadt Winchester in Südengland ( die auch die Partner Gemeinde meines damaligen Schulorts ist / Gießen ).
KsW liegt im südlichen Teil der Strecke Newbury - Winchester und verbindet GWR Gebiet mit der Hafenstadt Southampton.
In unmittelbarer Nähe von KsW kreuzt eine Strecke der SR die GWR Strecke , diese ist noch heute in Betrieb ... es ist die Watercress Heritage Railway , welche aber die Southern Railway zum Thema hat . Dies war auch meine erste UK Bahn , die ich auch schon 1984 mit meiner Gastfamilie besucht hatte .
Mit diesem Projekt Namen habe ich eine passende persönlich Verbindung , die Bahngesellschaft passt , die Größe des Bahnhofs ist ok und da es kaum Fotos gibt , habe ich auch den "Freiraum" das Ganze mehr fiktiv zu gestalten .
Das Layout wird also einen kleinen Branchline Bahnhof der GWR in den 1930 / 1940er Jahren darstellen . End to End Style .
Für den Rohbau des Scenic Bereichs habe ich auf 3 Stück Laser geschnittene Segment Kästen der Firma Pickart zurück gegriffen . So ergibt sich nachfolgende Größe :
360 cm X 60 cm , links und rechts sollen dann noch Traverser angeschlossen werden um die Fahrzeuge rotieren zu lassen .
Die Anlage wird transportabel gestaltet , um diese auch öffentlich ausstellen zu können .
Die Anlage wird ganz simpel mit einem Starter DCC Set , digital gefahren ( bis zu 4 Loks ) und analog über DC geschaltet , da ich das schalten , von Weichen und Signalen , mit dem Handregler nicht so mag .
TECHNISCHES :
1. Steuerung :
Lenz DCC Starter Set
Gleissystem : Peco Flexgleis Code 124 Bullhead
Weichen Steuerung : Cobalt IP analog Weichen Motor in Verbindung mit Cobalt S Lever , Weichenschalter , 12 V DC
Signale : Dapol GWR Signale RTR , Steuerung analog über Taster / S Lever
2. Rollmaterial :
Loks : Dapol GWR Class 48xx , GWR Class 45xx Small Prairie , Triebwagen GWR Flying Banana
Wagen / Coaches : GWR Wagen RTR , aus Bausätzen , B-Set , PO Wagen verschiedener Firmen , Auto-coach
3. Ausgestaltung ;
Laser Kit Bausätze für Gebäude mit zusätzlicher Detailierung und Ausgestaltung , 1 Resin Zubehör , ein Peco Kunststoffbausatz , Figuren ModelU , sonstiges Zubehör : alle möglichen Firmen aus UK , mit passenden Material , Eigenbau Zubehör ,
Der Rohbau der Modulkästen ist selbst erklärend , ich habe mir die Mühe gemacht , noch etwas leichte Unebenheiten zu spachteln und zu verschleifen , bevor die graue Grundierung aufgetragen wird ...
Ein solches Elemement hat die Größe von 120 cm x 60 cm , die Kopfstücke haben die FREMO Normierung .
großartiges Projekt! Und Kudos für die Wahl von Fremokopfstücken, denn dadurch vernichtest du den Wert deiner Gleise nicht mit dem Aufkleben, sollte Plan A und B nicht klappen und du einen Verkauf deiner gebauten Kästen ins Auge fasst.
Ich besitze das Buch "Burghclere Signalman" (https://crecy.co.uk/product/burghclere-signalman) und kann es uneingeschränkt weiterempfehlen. Leider habe ich es gerade innerhalb Berlins verborgt, aber die Handlung ist mir noch gut in Erinnerung: Mehrere Zugfahrten durch den Bahnhof werden aus der Sicht des Signalmans beschrieben, also was dieser dabei jeweils tut. Die meiner Meinung spannendste Stelle ist, als ein Nahgüterzug einen Wagen ausstellt und einen anderen mitnimmt. All dies ist zwar streng genommen fiktiv, aber anhand der echten Zugmeldebücher des Stellwerks Burghclere recherchiert.
Burghclere liegt nur wenig nördlich von Kings Worthy an der gleichen Strecke (die sogenannte DNS – Didcot, Newbury and Southampton Railway, gebaut ursprünglich von einer privaten Bahn, die sich von der GWR aufkaufen lassen wollte und damit warb, der GWR den internationalen Hafen von Southampton zu erschließen. Die GWR hat die DNS dann auch tatsächlich aufgekauft und ist Züge nach Southampton gefahren, aber so richtig viel Verkehr war dort trotzdem nie und die Bahn wurde in den 1960ern stillgelegt) und ist auch auf deiner Karte im ersten Beitrag eingezeichnet.
neues aus " King s Worthy , der Modulkasten wurde nach dem spachteln und schleifen erstmal mit Grau grundiert . Dann habe ich einige Hilfslinien gezogen und mit denen habe ich mal die ersten Gleise ausgelegt .
Es ist noch nichts fest geschraubt , ich wollte einfach mal ein Gefühl für die Dimensionen bekommen und was so auf dieser "Fläche" geht .
Du bist auf einem guten Weg. Es ist eine vorteilhafte Methode, erstmal alles so zur Ansicht hinzulegen.
Man hat ja einen Plan im Kopf, das heisst, es schwebt einem ein gewisses Bild vor, wie es mal aussehen und wirken soll.
Wenn man alles auf dem Papier aufzeichnet oder gar ein Gleisplanungsprogramm benutzt, ist das immer nur 2D. Gesamtwirkung, Grössenverhältnisse, Abstände, was verdeckt was, wo ist noch Platz, was sieht "komisch" aus, erfährt man nur in einer Stellprobe.
Ich bin bei meiner Anlage Gillmor Abbas so vorgegangen: erst Kofferraum des Pkw ausgemessen (Auto mit Stern, T-Modell). Das ergab dann die Maximalgrösse der einzelnen Module von jeweils 145 x 80 cm.
Das habe ich mit Gliedermassstäben (Zollstöcken) auf dem Boden ausgelegt, und dann die Gleise, Weichen, Gebäude und ein paar Fahrzeuge platziert. Also Teppichbahn im wahrsten Sinne des Wortes
Wichtig ist, auch die Modultrennstellen mit zu beachten (gelber Zollstock in der Mitte), damit die Trennung nicht genau durch die Weiche(n) geht.
Dann hatte ich die groben Abmasse und es konnte los gehen. Im Endergebnis ist es dann doch ein wenig anders geworden, ein zusätzliches Umfahrgleis dazu und die Position der Brücke mehr zur Mitte.