relativ spontan hatte ich mich noch entschlossen zusammen mit einem Freund die diesjährige Guildex in Stafford zu besuchen. Hier ein kurzer Bildbericht, wie gewohnt in ganz subjektiver Sichtweise und ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Beginnen wir mit einer ganz frischen Ankündigung, einer Zusammenarbeit von Footplate mit Dapol. Infos dazu konnte man an beiden Ständen sehen.
Ergänzend dazu ein Blick auf den Entwicklungsstand der bereits bekannten Neuheit des L&Y "Pug"von Ellis Clark Trains.
Die meisten Leser werden sich sicherlich für einen Überblick der ausgestellten Anlagen interessieren. Here we go ... Starten wir mit "Dalnottar Riverside" der Scottish Diesel and Electric Group.
Eindrücke von der imposanten "Hassell Harbour Bridge" der Alsager Railway Association.
Es folgt das 0-16.5 Narrow Gauge Layout "The Basin" von Stan Summers.
Bei "Selby" von Renny Lord und seinem Team stand ebenfalls eine Brücke im Mittelpunkt, nicht ganz so groß, aber dafür mit Funktion (Drehbrücke), und im Vorbild historisch einer der ältesten Bahnhöfe in UK, wie ich am Stand lernen durfte.
"Arun Quay" von Gordon & Maggie Gravett dürfte bereits durch diverse Ausstellungen und Publikationen bekannt sein. Für mich war es jedoch der erste persönliche Kontakt, inklusive eines sehr netten Gesprächs mit dem bekannten Erbauer.
Von "Harbourne St Mary" der Market Harborough MRS sind mir leider kaum gute Bilder gelungen.
"St Georges Wharf" von Alan Gray spielt mit dem ewigen Dauerbrennerthema Hafenszene.
"Woodhill Goods" von Adrian Walby, inspiriert von Motiven der Derwent Valley Railway in Yorkshire war so etwas wie mein persönlicher Geheimfavorit. Mir gefiel die Gestaltung der Umgebung und ich hatte auch wieder ein tolles Gespräch mit dem netten Erbauer. Die Verladung der Zuckerrüben vom Traktor-Anhänger in den Güterwagen war funktionsfähig.
Soweit meine persönliche Auswahl. Es gab noch weitere Anlagen und natürlich viele Händler und Demonstrationsstände, deren ausgestellte Waren, Modelle und Werkzeuge eine Erwähnung wert gewesen wären.
Viel Spaß und bis zum nächsten Jahr in Stafford Klaus
Die Bilder zeigen deutlich, was ein Hintergrund für einen positiven Einfluss auf die Anlage haben kann, auch wenn es nur graublau oder Wolken sind. Bei "Harbourne St.Mary" fällt der fehlende Abschluss doch sehr auf und macht viel an Wirkung zunichte.
Sehr interessant ist auch zu sehen, wie Wasser, Hafen und Schiffe mit ins Thema eingebunden wurden. Narrowboats sind da gut geeignet, weil sie nehmen eben nicht viel Platz weg.
Versuche mal, das Video direkt bei youtube zu öffnen. Bie mir kommt dann (Macbook, iphone, IoS) der originale englische Ton.
Das Spur Null Magazin bietet uns wahrscheinlich über die Ländereinstellungen den Service der automatischen "KI-generierten" Übersetzung und "Kommentar". Das wird natürlich grauenhaft. Ich erinnere an das Thema Aussprache englischer Ortsnamen in einem anderen Beitragsfaden.
KI ist nur so gut, wie sie vorher "gefüttert" wurde. In diesem Fall eher schlecht.
Ich nutze KI nur, wenn es unbedingt sein muss. Und dann nur mit sehr viel Misstrauen. Lieber gesunder Menschenverstand als "künstliche Intelligenz". Auch die auf Englisch automatisch erzeugten Untertitel in youtube sind nicht fehlerfrei. Der Sprecher sagt "quayside", youtube zeigt an "keyside". Wenn man da nicht den Kontext beachtet, läuft man in die falsche Richtung.
Mein persönliches Fazit, der Hype um KI ist übertrieben. Kann in gewissen Teilen eine Unterstützung sein, aber nicht das Allheilmittel, siehe oben.